Saisonrückblick 2016

Es ist soweit: Ich erkläre die Distanzsaison 2016 hiermit offiziell für beendet. Was haben wir geschafft? Wie viele Ritte sind wir gegangen? Was hat sich in Sachen Ausrüstung getan? Ein Rückblick.

Februar 2016: Hänger & RoFlexs ziehen ein
Um für den ersten Ritt im April vorbereitet zu sein, zog der Thiel Explorer und die wunderbaren mobilen Paddock-Stangen von RoFlexs bei uns ein. Der Thiel war mein absoluter Favorit wegen der Panoramascheibe, von zwei Seiten begehbarer Sattelkammer und der Aircast-Schiene, an der ich alle meine Habseligkeiten verzurre.

April 2016: Der erste Distanzritt des Jahres am Schilchernhof
Der lief leider nicht ganz so wie geplant: genannt war für einen KDR (=kurzer Distanzritt) über 41km. Die Nacht im Hänger war bitterkalt, Vilma hatte schlechte Laune, ich hab mich 5km verritten, eine Tierärztin war sehr unsanft zu ihr & schließlich hat sie sich in einem Schlagloch vertreten. Fazit: ausgeschieden nach 29km, aber everything happens for a reason.
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April 2016: Neuer Beschlag – wir tragen jetzt Duplos
Desto mehr ich mich darüber informierte, desto sinnvoller erschien es mir auf Duplos umzusteigen. Nach Rücksprache mit meinem Hufschmied stiegen wir auf die orangenen Duplos um. Für alle, die sie nicht kennen: Duplos sind Kunststoffeisen mit Eisenkern, die Sehnen und Gelenke schonen.

Mai 2016: Keine Tristolzdistanz für uns
Ich hatte bereits genannt und wäre super gerne gestartet, nachdem in Babenhausen im April der Geburtstag meiner Mutter war, doch leider habe ich etwas vor mich hin gekränkelt & habe mich nicht fit genug gefühlt.

Mai 2016: Roadtrip mit Vilma – Konstanz, München, Schweinfurt, Würzburg, Konstanz
Teil 1: Vorbereitung auf die Sand-Distanz 
Da ich für eine Woche auf der Messe München arbeitete, nahm ich Vilma kurzerhand mit und stellte sie in unseren alten Stall. Dort nutzte ich fleißig die Rennbahn, um Vilma auf die Sanddistanz und ihren herausfordernden Boden vorzubereiten.
Teil 2: Ein Pferd auf der Familienfeier
Weil es danach direkt zur Familienfeier ging, durfte Vilma kurzerhand mit – ist ja schließlich auch ein Familienmitglied. Während der Festivitäten baute ich ihr ein Paddock neben dem Restaurant auf, übernachtet hat sie im Hof meines Onkels – zusammen mit den Kanus.


Juni 2016: Die Sanddistanz, EFR 35km
Nach der Enttäuschung am Schilchernhof bin ich ausschließlich auf „ankommen“ geritten, da ich unbedingt in der Wertung bleiben wollte. Belohnt wurden wir mit Traumnoten in Leistungsklasse 1 & einem super organisierten Ritt. Mein absoluter Favorit bisher! Übrigens auch der erste Ritt mit meiner „speziellen“ Ditanzreithose von StudOne und meinem über alles geliebten Rentierpad von Bartel.

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Juni 2016: Marbach fällt ebenfalls flach
Wie gern wäre ich in Marbach gestartet, vor allem weil ich im Vorjahr diesen Ritt bereits als Trosser miterleben durfte. Da das Wetter aber wirklich stürmisch in der Nacht war & ich noch böse Erinnerungen an die eiskalte Nacht im April hatte, verzichtete ich lieber. Dazu kam, dass unser Schmied erkrankt war und Vilmas Beschlag wirklich überfällig war. Da bin ich ein absoluter Bauchgefühl-Mensch!

Juli 2016: Sieg beim Tor zum Allgäu, LDR 84km
Manch eine werden jetzt vielleicht erstaunt sein, wie man von 42km in der Wertung auf 84km gehen kann. Doch wir nutzten die ganze Zeit, wo wir aus terminlichen und sonstigen Gründen nicht auf Ritten waren und haben fleißig trainiert. Ich hatte zuerst vor bei 60km in der Wertung zu beenden, bin dann aber doch noch weiter und wurde schlussendlich mit einem ersten Platz belohnt!!! Ich bin immer noch wahnsinnig stolz.IMG_9938.JPG

August 2016: Welzheimer Wald Distanz, MDR 65km
Mein allererster MDR! Da in meinen Augen einfach zu wenig Pulser vorhanden waren, ging das ganz schön auf die Zeit. Dazu kamen unbarmherzige 36 Grad – aber auch das macht Distanzreiten aus: dem Wetter trotzen. Und was manchmal noch viel schöner ist als zu gewinnen: Hand in Hand zu viert ins Ziel. Echter Teamspirit!

August 2016: Krankheit
Auf der Welzheimer Wald Distanz hatte Vilma extrem an Substanz verloren über den Ritt. Tierarzttermin für den Montag ausgemacht und bis Montag hat sich Madame auf der Koppel noch den Knöchel verstaucht. Absolute Boxenruhe und Medikamente waren das Urteil! Den Grund für ihr starkes Abnehmen fanden wir auch heraus.

September 2016: Kein Saisonhöhepunkt in Bitz
Es war eigentlich als Höhepunkt unserer Saison gedacht, aber unter den Umständen, dass es Vilma wirklich nicht gut ging, mussten wir schweren Herzens absagen. Genannt war für die 90km. Vilma stand letzten Endes fast vier Wochen – mittlerweile sind wir wieder am langsamen Auftrainieren.

September 2016: Dafür nochmal Heimaturlaub!
Und dieses Auftrainieren geschieht gerade in München! Fit für einen Ritt mache ich sie dieses Jahr nicht mehr, denn sie hat wirklich einiges geleistet & soll sich lieber komplett auskurieren. Stattdessen geht es back to the basics und ich baue fleißig den Rücken auf.

Fazit
Eine ereignisreiche Saison liegt hinter uns, auch wenn ich viel mehr Ritte geplant hatte, haben wir viel geschafft. Trainiert haben wir trotzdem fleißig und alleine das Training macht Vilma unheimlich glücklich. Ich bin gespannt auf 2017, wo uns einige Schwierigkeiten erwarten werden, von denen ich euch wann anders mehr erzähle!

 

 

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