5 Tipps für den persönlichen Erfolg auf Turnieren

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Erfolg auf Turnieren, sei es ein Dressurturnier oder so wie bei mir ein Distanzritt, hängt vor allem von deiner persönlichen Einstellung ab. Deshalb habe ich diese fünf Tipps für euch zusammengestellt, mit denen der nächste Wettkampf garantiert nicht zur Enttäuschung wird:

  1. „Du musst nicht der Beste sein, um dein Bestes zu geben!“

Es wird immer jemanden geben, der besser ist als du und das gilt es zu akzeptieren. Nicht jedes Mal ist ein Pferd gleich gut drauf und dann reitet vielleicht jemand in deiner Klasse mit, der eigentlich viel höher startet. Aber das macht nichts: Solange du dein Bestes gegeben hast, kannst du mit dir zufrieden sein! Diese Zufriedenheit überträgt sich auch aufs Pferd und wird dadurch zum Erfolgserlebnis.

2. „Nicht Unterkriegen lassen!“

Egal wie viel Mühe wir uns beim Training geben: Es geht leider nicht immer stetig bergauf. Manchmal stagniert man an einer Stelle, die eigentlich kein Problem sein sollte, es hat im Training alles super geklappt und plötzlich ist das Stütchen aber rossig. Besonders dann, wenn man viel Zeit und Energie ins Training gesteckt hat, ist das wirklich enttäuschend. Aber lass dich nicht unterkriegen, es kommen wieder Zeiten, in denen es besser funktioniert!

3. „Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen!“

Jeder Reiter trifft in seinem Reiterleben auf irgendwelche Probleme, besonders mit eigenem Pferd: es will nicht mehr auf den Hänger, eignet sich irgendwelche Unarten an oder es achtet in der Wettkampfsituation nicht mehr auf einen, sondern ist guckig. Diese Probleme sollte man ernst nehmen, aber nicht daran verzweifeln. Jedes Problem, das ich bisher mit Vilma lösen konnte, hat mir etwas neues gebracht – eine andere Verladetechnik, konsequentes Führen oder Tricks um die Aufmerksamkeit zu behalten.

4. „Jeder Misserfolg ist eine Chance!“

Hat man das Problem erstmal behoben, ist man wieder ein kleines bisschen mehr zusammengeschweißt. Das ist auch der Grund, wieso ich Vilma im Gelände so vertraue: Die meisten „gruseligen“ Sachen, habe ICH mit ihr geübt. Deshalb weiß ich, dass sie Autobahnen, Bahnübergänge und Co. kennt und bleibe selber ruhig, was sich (wie immer) aufs Pferd überträgt. Deshalb sei nicht wütend auf dein Pferd, wenn etwas nicht geklappt hat, sondern denke darüber nach, wie du nächstes Mal besser reagieren kannst. So hast du jedes Mal die Möglichkeit etwas besser zu machen und eure Saison wird eine stetige Entwicklung.

5. „Deine Ziele nach deinem Maßstab!“

Dafür musst du ehrlich zu dir selber sein: Hattest du genug Zeit zum Trainieren? Hat dein Pferd einen entspannten Transport gehabt? Natürlich freut man sich unheimlich, wenn man etwas gewinnt, jedoch darf man auch ruhig mal mit dem fünften Platz zufrieden sein. Beim letzten Distanzritt hatten wir zum Beispiel eine 4,5 stündige Anreise, die natürlich extrem kräftezehrend war. Deshalb wollte ich nicht unbedingt schneller gehen und Vilma treiben, obwohl das Tempo, das sie angeboten hat (verhältnismäßig) langsam war. Überlege dir, was die Umstände sind – dein Training, der Transport, wie stark die Konkurrenz ist – und setze danach deine Maßstäbe.

 

 

 

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