Trainingsrückblick KW 11/2016

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Am 09.04 ist es so weit: Wir starten unseren ersten Distanzritt 2016 über 41km! In ihrer wohl verdienten Winterpause bin ich sie ca. drei bis vier Mal die Woche geritten um die Fitness zu erhalten, aber auf der anderen Seite Mikroverletzungen auskurieren zu können. Während der Prüfungsphase sogar teilweise nur zwei Mal die Woche! Mit viel Motivation und erwacht aus dem Winterschlaf haben wir uns langsam wieder an unser regelmäßigeres Pensum herangearbeitet und haben letzte Woche mit einem richtigen Trainingsplan begonnen. Diesen Trainingsplan habe ich auf distanzreiten.com gefunden.

Für die erste Woche stand also laut Plan folgendes auf dem Programm:
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Einziger Unterschied für uns: Wir sind bisher keinen 80km-Ritt gegangen und wollen nicht auf einen 120km-Ritt hinarbeiten, sondern erstmal auf einen 41km Ritt. Wie sehr wir uns im Laufe der Saison steigern können, kann ich momentan noch nicht einschätzen.

Deshalb ein wenig an Wetter, Hallenbelegung, Zeit und unseren Anspruch abgewandelt: Das haben wir diese Woche alles geschafft! (und ich bin wirklich stolz auf uns)

Montag: Der entspannende Weide-Tag!

Mal ehrlich: Wir alle mögen keine Montage! Deshalb ist es umso beneidenswerter, dass Pony entspannen darf, während ich mich mit dem Auto von München zurück an den Bodensee quäle…

 

Dienstag: Wieder zurück – lockere Dressurarbeit. (Nach 10 Tagen im-Urlaub-sein ohne Reiten, wollte ich unbedingt wieder aufsitzen!)

Da Vilma momentan etwas klemmig im Rücken ist (Osteopath kommt morgen), habe ich seinen telefonischen Rat befolgt und Vilma erstmal kräftig die Hinterhand gestriegelt. Auf jeder Seite ca. 5 Minuten und vor allem auf der Kruppe.
Danach ging es ab in die Halle, wo wir schöne lockere Dressur geritten sind – viel Biegen bei Schulternherein und vor allem viele Übergänge um den Rücken zu öffnen. Mit der Übung „aus dem Rückwärts antreten im Trab“ haben wir schließlich unsere Einheit schnaubend beendet.

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Genusspferd

 

Mittwoch: Intensiv-Training. Die Halle belegt, super Wetter und spät dran wegen der Arbeit – der perfekte Tag um eine halbe Stunde Intensiv Training zu absolvieren. Denn wie ich bei Nancy Loving gelernt habe: Entweder Tempo ODER Streckenlänge steigern, niemals beides auf einmal! Heute war also Schnelligkeit dran…12825626_10201326477281694_1758965385_n

Wie im Plan folgt am Tag nach der Dressur-Arbeit das Intensiv-Training bei uns. Wegen der rutschigen Wege war durchgängig galoppieren leider nicht möglich, aber ein Schnitt von vier Minuten und drei Sekunden pro Kilometer kann sich trotzdem sehen lassen!
Vorher habe ich sie selbstverständlich gut im Schritt aufgewärmt. Es ging im Trab zurück im Stall, wo ich dann sofort abgesattelt habe und sie noch mit Abschwitzdecke trocken geführt habe. Egal wie eilig ich es habe, im Training reite ich trotzdem bergab immer Schritt um Sehnen und Gelenke zu schonen.

 

Donnerstag: Über Stangen longieren und ein Nachmittagsspaziergang. Endlich den Vormittag frei und das bedeutet auch: Eine freie Halle und die perfekte Möglichkeit nach Herzenslust Stangen aufzubauen…

12527723_10201326476161666_1576739961_nVormittags ist bei uns die Halle erfahrungsgemäß wesentlich leerer und so hatte ich das Glück, sie ganz für mich alleine zu haben. Also habe ich an drei von vier Zirkelpunkte eine Stange gelegt und Vilma drüber longiert. Dabei habe ich zwischen dem großen Zirkel und Volten über die Einzelstangen abgewechselt.
Während der Einheit ist Vilma wirklich eine schöne Entwicklung durchlaufen: Während sie sich anfangs sehr schwer tat gleichmäßig über die Stangen zu galoppieren und dabei nicht ständig umzuspringen hat es am Ende flüssig und in ruhigem Tempo geklappt.

Nachmittags durfte Vilma dann noch mit auf einen Spaziergang mit meiner lieben Reitbeteiligung!

 

Freitag: Zwei Mal Wanderritttempo bitte. Wenn auch nicht vier Stunden lang…

804705_10201326476441673_1910021758_nVier Stunden am Stüc12443295_10201326703407347_968352144_nk reiten klingt nach einem wirklich tollen Plan, der mir leider jedoch zeitlich kaum möglich ist. Deshalb habe ich die vier Stunden erstmal gekürzt auf knappe drei Stunden und auf Jana und mich aufgeteilt. So ist Vilma in der Früh zwei Stunden in ruhigem Tempo gelaufen und mit mir nachmittags nochmal 4,6km. Auch wenn das vermutlich nicht ganz dem Gedanken der Dauerbelastung entspricht, haben wir unser Bestes gegeben. (Und wie gesagt, wir trainieren ja „nur“ für einen 41km Ritt ;-))

 

Samstag: Die Ruhe vor dem Sturm. Weil jeder Sportler seinen Recovery-Day braucht…

Von dieser Doppel-Strapaze darf sich Madame wieder erholen, das Extensiv-Training hat diese Woche leider keinen Platz in unserem Plan gefunden. Aber so ist das nun mal mit den Plänen: Einen zu haben ist schon mal gut, ihn streng umzusetzen eine ganz andere Geschichte…

 

Sonntag: Extensiv-Ersatz. Weder kurz noch lang, weder besonders schnell, noch besonders langsam – ein ganz normaler Ausritt also!

12833340_10201326475961661_1846156034_nJasmina-Tag! Trotz allem Training darf natürlich auch ganz normal ausgeritten werden. Dann traben und galoppieren, wenn es sich super anbietet und genau so lange Reiten wie man Lust und Zeit hat. Der perfekte Wochenabschluss!

 

 

 

 

Resümee: Woche zwei kann kommen! Ich bin gespannt, wie wir es nächste Woche hinkriegen und blicke zufrieden auf eine Woche mit 41,3 Kilometern und eine gut ausgelastete, aber nicht überforderte Vilma zurück. (Die Kilometer, die man in einem Wettkampf am Stück gehen möchte – also in unserem Fall 41km – sollte man über die Woche verteilt gehen)

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Auch Vilma blickt zufrieden auf die Woche zurück
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