„Langweil mich nicht“: #1 Wassertraining

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Ein junges Pferd braucht Beschäftigung! Desto weniger ein Pferd im Köpfchen zu tun hat, desto mehr Zeit hat es um sich allen möglichen Blödsinn einfallen zu lassen… Abwechslung heißt das große Zauberwort um die Flegelphase am Besten zu überstehen!
Mit was Vilma sich am Liebsten ablenken lässt, erfahrt ihr in ihrer ersten täglichen Fotostrecke „Langweil mich nicht!“ Ein Satz, der auch unter „menschlichen“ Jugendlichen immer beliebter wird.

Vilmas erster Geheimtipp: Wassertraining!

Auch wenn man das ganze Jahr über die schlechte Drainage vom Reitplatz schimpft, hat sie in diesem regnerischen Herbst einen entscheidenden Vorteil: Der Regen läuft nicht ab und es entstehen flussbett-artige Monsterpfützen!

Wenn ihr ein wasserscheues oder wasserunerfahrenes Pferd habt, empfiehlt es sich natürlich erstmal mit kleineren Pfützen anzufangen.
Vilmas erste Wassererfahrungen: Nach dem Regen zum Spazieren losgetigert, natürlich jedes Pfützchen tunlichst vermieden… Trotzdem ging es immer erst weiter, wenn sie einen einzigen Huf in die Pfütze gesetzt hatte. Vilma wollte immer möglichst schnell weiter, ein temperamentvolles Vollblut eben. Als sie verstanden hatte, dass es schneller vorwärts geht wenn sie ein bisschen die Pfütze berührt, kam Step 2: Komplett durch die Pfütze laufen! 
Natürlich ist nicht jedes Pferd so einfach an Wasser zu gewöhnen, aber wenn man es einmal geschafft hat, hat man meist ein Leben lang ein wasseraffines Pferd.

 

Für alle, die es also geschafft haben:

Im Wasser kann man den täglichen Dressurübungen einen echten Explorer-Faktor geben!
– durch den hohen Widerstand des Wassers muss Vilma mehr treten und strengt natürlich ihre Muskeln mehr an

– Pfützen sind nie gleichmäßig! Vor dem nächsten Schritt weiß man nie wie tief das Wasser an der Stelle ist

–  Pfützen kann man nicht durchschauen! Pferde sind in der Natur darauf fixiert immer den Boden unter ihren Hufen zu kennen, um sich nicht zu verletzen. Mit Wassertraining bricht man einen natürlichen Instinkt, was es für die Pferde im Kopf anstrengender macht.

– Wassertraining schafft Vertrauen: Nur wenn das Pferd einem voll vertraut wird es in die Pfütze steigen und die Bindung zwischen Pferd und Reiter wird stärker

Spaßfaktor: Wenn das Pferd erstmal Spaß am Wasser gefunden hat, wird es das planschen lieben! Vilma liebt das spritzende Wasser im Galopp und wenn das Wasser tief genug ist, fängt sie an zu planschen wie ein kleines Kind! (siehe Foto unten)

Ihr seht also, schlechtes Wetter hat auch seine Vorteile und bietet eine willkommene Abwechslung!

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